ZVS / Zulassung

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Pharmazie ist ein bundesweit Zulassungs-beschränkter Studiengang. Die Bewerbung/Zulassung wird bereits seit geraumer Zeit durch die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (= ZVS) geregelt. Die ZVS wurde als Gemeinschaftseinrichtung der Bundesländer gegründet und verteilt im Auftrag der Universitäten die Plätze für die Studiengänge Medizin, Tiermedizin, Zahnmedizin, Psychologie und Pharmazie.

Für den Studiengang Pharmazie können eine Zulassung beantragen:

  • Deutsche Studienbewerber (auch mit doppelter Staatsangehörigkeit)
  • Staatsangehörige anderer EU-Mitgliedsstaaten, sowie Islands, Liechtensteins und Norwegens
  • Ausländer mit deutscher Hochschulzugangsberechtigung (Bildungsinländer) unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit

Vergabeverordnung

Seit dem Wintersemester 2005/2006 gilt die Vergabeverordnung der ZVS für bundesweit zulassungsbeschränkte Fächer. Danach werden 20% der Studienplätze an die Notenbesten vergeben, 20% an die Bewerber mit der längsten Wartezeit und 60% der Studienplätze im hochschuleigenen Auswahlverfahren. In diesem legen die einzelnen Hochschulen die Kriterien der Auswahl fest und entscheiden über die Zulassung zum Studium.

In jedem Fall muss die Bewerbung (auch um am hochschuleigenen Auswahlverfahren teilzunehmen) direkt an die ZVS gerichtet werden; nähere Informationen und Bewerbungsfristen sowie die nötigen Formulare finden Sie bei hochschulstart.de (Nachfolgeeinrichtung der ZVS).

Studienplatz einklagen

Die Zahl der Studienplätze steigt zwar von Jahr zu Jahr, jedoch nicht in den pharmazeutischen Studienfächern, sondern an den Fachhochschulen und in einigen Geistes- und Naturwissenschaften. Im Gegensatz zu den pharmazeutischen Studiengängen sind dies ausstattungsarme, also kostengünstige Studiengänge.

Das Bundesverfassungsgericht hat entscheiden, dass ein Numerus Clausus nicht willkürlich sein darf und dass alle verfügbaren Studienplätze ermittelt und vergeben werden müssen. Und dies soll auch geschehen. Begabte junge Menschen brauchen einen Studienplatz. Und Deutschland braucht dringend mehr Apotheker. Insbesondere solche, die von ihrem Beruf begeistert sind.

Eine gute Broschüre zum Thema wurde herausgegeben von der Deutschen Hochschulstiftung.  Diese können Sie hier herunterladen.

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Weitere Infos unter www.hochschulstiftung.de

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