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Solidaginis herba

S. virgaurea, Zeichnung*
S. virgaurea, Zeichnung*
S. virgaurea, Foto 1*
S. virgaurea, Foto 1*
S. virgaurea, Foto 2*
S. virgaurea, Foto 2*
S. gigantea, Foto 1*
S. gigantea, Foto 1*
S. gigantea, Foto 2**
S. gigantea, Foto 2**

Basisinfos

Droge: Solidaginis herba / Goldrutenkraut

Pflanze: Solidago virgaurea, Solidago gigantea / Gewöhnliche Goldrute, Riesen-Goldrute

Familie: Asteraceae / Korbblütler

Gruppe: PHENOL- U. CHINOID-DROGEN, Flavonoid-Drogen

Herkunft: Gemäßigte Zonen der nördlichen Hemisphäre

Pflanze

  • Bis zu 1,5 m hohe Staude
  • Kahler Stängel mit zahlreichen lanzettlich zugespitzen, sitzenden Blättern
  • Sehr zahlreiche, in rispigen Blütenständen angeordnete Blütenkopfchen

Droge (inkl. Mikroskopie)

Allgemein: Blütenköpfchen von goldgelber Farbe; außen angeordnete Zungenblüten und zentrale Röhrenblüten (beide mit weißlichem Pappus); graue bis braungrüne, dicht netznervige, leicht gerunzelte Blattfragmente und dicke, meist rotviolette oder dunkle, längsgestreifte, markhaltige Stängelstücke; herber, leicht adstringierender Geschmack

Mikroskopie: Obere Epidermis der Blattfragmente erscheint in Aufsicht fast polygolnal mit zierlich-knotig verdickten Zellwänden und starker Cuticularstreifung; wenige Spaltöffnungen; untere Epidermis buchtig bis polygonal, zahlreiche Spaltöffnungsapparate mit meist 3-4 Nebenzellen (anomocytisch); Cuticularstreifung gering; vereinzelt bis max. 200 µm lange, häufig bogeförmig gekrümmte Gliederhaare, zudem Köpfchenhaare mit ein oder zwei Stielzellen

  • 1-1,5% Flavonoide (Hauptkomponenten: Rutin, Quercetin bzw. deren Glykoside)
  • 2-6% Triterpensaponine (Virgaureasaponine I-III mit Presenegenin (= Polygalasäure) als Aglykon)

Biogenese (der wichtigsten Inhaltsstoffe)

Indikation: Anwendung bei Harnwegserkrankungen (Komm. E+)

Wirkmechanismus: Aquaretisch, spasmolytisch, antiphlogistisch; daneben immunstimulierend durch proliferative Wirkung auf Milz- und Thymuszellen (?)

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