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Primulae flos cum calyce / Schlüsselblumenblüten

P. veris, Zeichnung*
P. veris, Zeichnung*
P. elatior, Zeichnung*
P. elatior, Zeichnung*
P. elatior, Foto**
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P. veris, Foto***
P. veris, Foto***
P. veris, Foto 2**
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P. veris, Foro 3***
P. veris, Foro 3***

Basisinfos

Droge: Primulae flos cum calyce / Schlüsselblumenblüten / Primulae flos cum calyce / Schlüsselblumenblüten

Pflanze: Primula veris, P. elatior / Frühlings-Schlüsselblume, Hohe S.

Familie: Primulaceae / Primelgewächse

Gruppe: TERPENOID-DROGEN, Saponin-Drogen (Triterpen- und Steroid-Drogen)

Herkunft: Zentral- und Vorderasien sowie Europa

Pflanze

Primula veris:

  • Ausdauernde, krautige Pflanze, mit Wuchshöhen von 10 bis 30 cm; meist in kleineren bis mittelgroßen Gruppen anzutreffen 
  • Überwintert mit einem ausdauernden Rhizom (Sprossknolle)
  • Längliche und gestielte Laubblätter stehen in einer grundständigen Rosette und entwickeln eine Länge bis etwa 15 cm
  • Vielblütige (bis zu 20-blütig), endständige und einseitswendige hängende Dolde schließt den blattlosen, behaarten Stängel ab
  • Aus dem Fruchtknoten entwickelt sich eine 5 bis 10 mm lange, vom Kelch umgebene, ovale Kapselfrucht

Droge (inkl. Mikroskopie)

Allgemein: Gelblich-braune Blumenkronröhre von bis zu 1,5 cm Länge mit leuchtend gelbem, mitunter grünlich verfärbtem Saum der Corolla; nach Einweichen in Wasser lassen sich fünf umgekehrt herzförmige Lappen erkennen; leicht Honig-artiger Geruch Primula veris → tiefgoldgelbe Blüten mit orangen Schlundflecken Primula elatior → schwefelgelbe Blüten

Mikroskopie: Knotig verdickte, cuticular gestreifte Epidermiszellen der Krone; auf den Kelch- und Kronblättern kommen Gliederhaare mit birnenförmiger Endzelle vor.

  • Bis 1% (in den Kelchblättern bis 2%) Saponine, v. a. abgeleitet von den Aglyka Primulagenin und Anagalligenin
  • Bis 3% Flavonoide, v. a. Glykoside von Rutin, Kämpferol und Isorhamnetin
  • Carotinoide
  • Ätherisches Öl (Spuren)

Biogenese (der wichtigsten Inhaltsstoffe)

Indikation: Anwendung bei Husten (Komm. E+) (bekanntes FAM: Sinupret®)

Wirkmechanismus: Gastralreflex → expektorierend, sekretolytisch; zudem antiphlogistisch

Nebenwirkungen: GIT-Reizungen (in hohen Dosen)

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