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Kava-Kava rhizoma

Basisinfos

Droge: Kava-Kava rhizoma / Kavakavawurzelstock

Pflanze: Piper methysticum / Rauschpfeffer

Familie: Piperaceae / Pfeffergewächse

Gruppe: PHENOL- U. CHINOID-DROGEN, Weitere Phenol- und Chinoid-Drogen

Herkunft: Pazifikinseln

Pflanze

  • Rauschpfeffer mit dem Schwarzen Pfeffer verwandt; ähnelt diesem sowohl im Habitus als auch im pfefferartigen Geschmack
  • Immergrüner Strauch mit Wuchshöhen bis etwa 3 Meter
  • Herzförmige, bis 20 cm große Blätter und wurmförmige Blütenstände
  • Pflanze vermehrt sich ungeschlechtlich

Droge (inkl. Mikroskopie)

Allgemein: Gelblichgraue Fragmente des relativ weichen Rhizoms; selten auch Wurzel- und Stängelbestandteile; leicht betäubtes Gefühl der Mundschleimhaut beim Kauen

Mikroskopie: Sehr breite, gebänderte Markstrahlen; zahlreiche Exkretzellen; großer vielstrahliger Zentralspalt

  • 3-5% Styrylpyrone: Kavalactone bzw. Kavapyrone, z. B. Kavain, Yangonin und Methysticin
  • Ätherisches Öl
  • Flavonoide
  • Stärke

Biogenese (der wichtigsten Inhaltsstoffe)

Indikation: Anwendung bei Angst-, Spannungs- und Unruhezuständen sowie Schlafstörungen 
(Komm. E+)

Wirkmechanismus: Senkung der Erregbarkeit des limbschen und des α+γ-spinalmotorischen Systems; auch lokalanästhetische Wirkung

Nebenwirkungen: ZNS-Störungen, selten(!) Leberschäden

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