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Conii herba

Pflanze, Zeichnung*
Pflanze, Zeichnung*
Pflanze, Foto*
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Pflanze, Foto**
Pflanze, Foto**

Basisinfos

Droge: Conii herba / Schierlingskraut

Pflanze: Conium maculatum / Gefleckter Schierling

Familie: Apiaceae / Doldenblütler

Gruppe: ALKALOID-DROGEN, sonstige Alkaloid-Drogen

Herkunft: Europa

Pflanze

  • Doldenblütler mit gerilltem, rötlich geflecktem Stängel (Name!)
  • gefiederte Blätter
  • charakteristisch ist der Mäuse-Urin-Geruch sämtlicher Pflanzenteile

Droge (inkl. Mikroskopie)

Allgemein: Die im zweiten Jahr zur Blütezeit gesammelten, getrockneten Blätter und blühenden Stängelspitzen. In der Schnittdroge finden sich die Bruchstücke der fiederspaltigen, unbehaarten, dünnen Blätter, die unbehaarten, hohlen Stängelstückchen sowie die schmutzigweißen Blüten.

Mikroskopie: Epidermisfetzen mit kutikular gestreiften, oberseits schwach buchtigen, unterseits wellig buchtigen, am Rande papillös vorgewölbten Zellen, die Schollen und kleine Kristalle von Diosmin enthalten; Spaltöffnungen auf der Unterseite. Querschnittsbruchstücke mit einer Reihe langer Pallisadenzellen und einem dichten Schwammparenchym; sehr zart gekörnte, länglich biskuitförmige Pollenkörner; Bruchstücke der kegelförmigen, chlorophyllfreien und durchsichtigen Blattzahnspitzen und Blattzahnstückchen mit großen Wasserspalten und sich pinselartig verbreiternden Nervenendigungen. Blattstiel- und Stängelteile enthalten vereinzelt Calciumoxalatkristalle.

  • Coniumalkaloide mit Coniin, γ-Conicein, Conhydrin, Pseudoconhydrin (mit Piperidin als Grundgerüst; werden als Pseudo-Alkaloide angesehen, da die Biosynthese im eigentlichen Sinne nicht von Aminosäuren ausgeht)

Biogenese (der wichtigsten Inhaltsstoffe)

Indikation: Akute und chronisch-schmerzhafte Veränderungen der Blut- und Lymphgefäße sowie der Lymphknoten; Gefäßspasmen

Wirkmechanismus: Lähmung des Rückenmarkes bis zur Medulla oblongata und der quergestreiften Muskulatur (Curareartige Wirkung)

Nebenwirkungen: Atemlähmung bei Bewusstsein

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