Praktisches Jahr im Ausland

Das praktische Jahr in Teilen (maximal sechs Monate) im Ausland zu verbringen, ist für viele junge PharmazeutInnen eine interessante Option. Schließlich ist es bis auf wenige Ausnahmen die erste Chance für eine Blick über den deutschen Tellerand hinaus. Neben der eigenen Organisation einer Praktikumsstelle bieten die European Pharmaceutical Students Organisation (EPSA) und der internationale Verband der Pharmaziestudierenden (IPSF) feste Programme oder Optionen an.

Auch hier gilt: Das zuständige Landesprüfungsamt muss den Aufenthalt anerkennen. Idealerweise sollte das vor Antritt in schriftlicher Form erfolgen. Hier kann ein Empfehlungsschreiben eines Hochschullehreres helfen.

Ebenfalls muss der berufsbegleitende Unterricht auch bei Auslandspraktika besucht werden. Kommt eine Anreise zum Blockpraktium aufgrund großer Entfernungen nicht in Frage, kann der BU ggf. im zweiten Halbjahr des PJs in einem Block absolviert werden (Bayern oder Berlin). Hier helfen die Landesapothekerkammern. Und zuletzt bleibt immer noch die Option, ein drittes Prakikumshalbjahr anzuhängen. 


Anerkennung durch das Landesprüfungsamt

Wie beim PJ in Deutschland auch gelten als Basis der Anerkennung von Auslandspraktika die Bestimmungen der AAppO und der BApO (hier insbesondere §4).

 

 

Inwieweit eine Anrechnung von Ausbildungszeiten in Betracht kommen kann, bleibt also im Einzelfall der Entscheidung der zuständigen Landesbehörde vorbehalten. Dies nennt man auch "Ermessensspielraum der zuständigen Behörde".

Dies führt zu sehr unterschiedlicher Anerkennungspraxis in den einzelnen Bundesländern. Daher können hier auch nur einige generelle Tipps gegeben werden.


Weiterführende Infos zum Thema Auslandsaufenthalt finden sich auch im Bereich Studenten.

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