Hallo,
kurz gesagt liegt der Trick in der Kombination mit einem Fettsäurederivat — Natrium-Salcaprozat (SNAC, sodiumN-(8-[2-hydroxybenzol]amino)caprylate). Dadurch steigt die orale Bioverfügbarkeit von ca. 0,001% auf ca. 1%, was für die klinische Wirksamkeit ausreicht.
Durch die Ko-Formulation mit dem Fettsäurederivat erhöht sich der pH-Wert in der "Umgebung" von Semaglutid, was von einem enzymatischen Abbau schützt; außerdem wird durch das Fettsäurederivat die transzelluläre Absorption durch die Magenschleimhaut erhöht.
Für Details empfehle ich folgende (frei zugängliche) Publikation (insbesondere Figure 2):
https://www.mdpi.com/1422-0067/22/18/9936/htm
VG
Oliver Scholle
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